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Genusswandern

 

 

 

 

 

 

Wandern in den Nationalparks Mazedoniens

  • Leichte bis mittelschwere Wanderungen von 4-6 Stunden
  • Nationalparks Mavrovo, Galičica und Pelister
  • Weltkulturerbe Ohrid und das Kloster Sveti Naum
  • Alpine Gipfel, wilde Schluchten, grüne Bergwiesen
  • Moscheen, orthodoxe Klöster, antike Festungen

Etwa 78 Prozent der Fläche Makedoniens besteht aus Gebirgen und Hügelland. Das kleine Balkanland bietet dem ambitionierten Bergwanderer nicht nur Gipfel wie etwa den Korab (2764 m) oder den Titov Vrh (2747 m) sondern auch drei Nationalparks mit reizvoller Bergwelt, idyllisch gelegenen Seen und wilden Schluchten, kurzum – ungestörtes und erlebnisreiches Wandervergnügen.


Preis pro Person:

    ab 1140.- im DZ
    120.- EZ-Zuschlag

    Teilnehmer:
    6 - 12 Personentel-info


Termine 2020:

    13.06. - 20.06.
    04.07. - 11.07.

    05.09. - 12.09.
     


Leistungen:

  • Flug nach Skopje
  • 7 Übernachtungen im DZ/HP
  • Alle Transfers laut Programm
  • Deutsch oder englischsprachige Reiseleitung

 

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
In Skopje werden wir von unserem Reiseleiter und Wanderführer am Flughafen abgeholt. Je nach Ankunftszeit ist dann ein kleiner Bummel durch die Innenstadt vorgesehen.Karte_Mazedonien_wandern

2. Tag: Skopje Berg Vodno - Matka Schlucht - Tetovo
Nach dem Frühstück geht es mit dem Kleinbus zum Berg Vodno oberhalb von Skopje. Mit der Seilbahn fahren wir zum Gipfel in 1066 m Höhe. Gemächlich geht es dann auf dem Bergrücken Richtung Westen zur Matka Schlucht. Oberhalb des Klosters "Sv. Nikola Šiševski" genießen wir den Ausblick auf die Schlucht und den Stausee. Wir rasten kurz im Hof des Klosters und steigen dann hinab zum Matka Canyon, wo uns ein Motorboot erwartet, um uns zur Höhle Vrelo zu bringen.  Nach der Höhlenbesichtigung fahren wir zur Stadt Tetovo, zu unserem Hotel. Ein Bummel durch den bunten Bazar und einen Besuch der berühmten „Bunte Moschee“ mit dem angrenzenden Kloster des „Bektasi Ordens“ wird noch vor dem Abendessen absolviert.
ca. ↑600m   ↓300m

3. Tag: Wandergenuss im Mavrovo NP
Hoch hinauf zum Dorf Galičnik auf 1400m fahren wir mit dem Kleinbus zu unserer heutigen Wanderung. Jedes Jahr am 12. Juli findet hier die traditionelle Massenhochzeiten statt. Der Brauch, der aus der Not früherer Zeiten entstanden ist, wird mittlerweile als ein touristisches Großereignis gefeiert und war sogar schon von der UNESCO als Weltkulturerbe nominiert. Außerhalb dieser Zeit ist es ein nettes, verschlafenes Bergdorf. Nach einem Rundgang durch den kleinen Ort und einen Blick auf die Radika Schlucht - bekannt aus Karl Mays  "Durch die Schluchten des Balkans"- wandern wir von Dorf zu Dorf durch dichte Buchenwälder über die Dörfer  bis zur Ortschaft Lazoropolje. Von hier geht es dann weiter mit dem Kleinbus durch wunderschöne Landschaften, vorbei an Seen und durch Schluchten bis zu unserem nächsten Standort, dem Dorf Vevçani.
ca. ↑600m   ↓600m

4. Tag: Vevčani - Gorna Belica - Ohrid
Beim Rundgang durch das Dorf Vevčani fallen die gefälligen, alten Steinhäuser auf. Das ganze Dorf ist vom Rauschen der Bäche erfüllt. Wir verlassen das Dorf und fahren mit einem geländegängigen Fahrzeug zum Bergdorf Gorna Belica hoch. Hier auf 1450m beginnt unsere Wanderung im Jablanicagebirge. Zunächst durch einen schattigen Buchenwald und dann auf saftigen Wiesen steigen wir auf alten Almwegen hinauf bis zur albanischen Grenze. Auf den sanften Hügeln grasen verstreut Schafherden auf beiden Seiten der Grünen Grenze. Wir steigen gemächlich weiter auf Serpentinen zum    höchsten Punkt der Wanderung, den Gipfel „Crn Kamen“ (schwarzer Stein) auf 2257m. Von hier oben haben wir einen herrlichen Ausblick über das ganze Jablanica-gebirge, auf die kleinen Gletscherseen und in der Ferne auf den Ohrid See - der ideale Platz für die Brotzeit. Nach ausgiebiger Gipfelrast steigen wir über die Nordflanke des Berges zum Gletschersee „Podgorecko Ezero“ und dann weiter hinab bis zum Waldrand auf 1700m, wo uns unser Fahrzeug wieder abholt und nach Vevčani bringt. 
ca. ↑900m   ↓600m

m 5. Tag: Rund um den Ohrid See
Nach dem Frühstück fahren wir nach Ohrid zur Anlegestelle der Seedampfer. Von hier aus
fahren die Ausflugsboote bis ans südliche Ende des Sees zum Kloster Sv. Naum kurz vor der albanischen Grenze. Im Jahr 900 soll es vom Hl. Naum, einem Missionar und Wunderheiler, erbaut worden sein. Noch heute bringt man den einen oder andern Kranken hierher zur Wallfahrt. Nach der schönen Bootstour und dem Klosterrundgang kommen wir auch noch an der Quelle des Flusses Crni Drim vorbei, der durch den See und weiter bis an die Adria fließt. Je nach Wetterlage werden wir nach Ohrid entweder mit dem Schiff oder unserem Kleinbus zurück fahren. Ohrid ist einer der geschichtsträchtigsten Orte Mazedoniens. Der gleichnamige See und die Stadt sind mittlerweile UNESCO Weltkulturerbe. Neben den vielen orthodoxen Kirchen fällt auch das osmanische Erbe ins Auge - alte Moscheen, ein Uhrturm, der alte Marktplatz als auch die Bauweise vieler Häuser.  Vom späten Nachmittag bis in den Abend hinein lassen wir uns Zeit, um in den Gassen zu flanieren oder auf den Burgberg hinauf zu gehen und den Blick über den See und die Stadt zu genießen. Auf unserer Heimfahrt zu unserem Hotel in Vevčani  kommen wir auch noch durch das Städtchen Struga. Hier fließt der besagte Fluss aus dem See wieder ab. In einem der vielen Kaffeehäuser an der Flusspromenade trinken wir den hier üblichen türkischen Mocca oder ein kaltes Bierchen - „točeno pivo“, ein Faßbier. Am Abend sind wir wieder in unserem Hotel.

6. Tag: NP Galičica - Prespa See
Nach dem Frühstück fahren wir wieder am Ohrid See entlang in Richtung Süden hinauf zum Galičica-Nationalpark. Auf dem Pass in einer Höhe von 1630m beginnt unsere Wanderung zum Gipfel Magaro (2255m), dem höchsten Punkt des Bergmassivs. Von hier oben haben wir einen herrlichen Blick auf den Ohrid See im Westen und den Prespa See im Osten. Hier gibts auch die wohlverdiente Brotzeit. Nach dem Abstieg fahren wir hinunter zum Prespasee und weiter zu unserem Hotel am Fuße des Berges Pelister.
ca. ↑650m   ↓650m

7. Tag: Nationalpark Pelister
Der Ausgangspunkt zu unserer letzten Wanderung ist das Dorf Malovište am Fuße des Baba-Gebirges. Im 1. Weltkrieg war das Dorf durch die bulgarische Armee besetzt. Man hat die meisten Einwohner umgesiedelt oder vertrieben, so wirkt das Dorf heute fast menschenleer. Das konservierte Aussehen des Dorfes wirkt malerisch mit seinen einzigartigen, uralten Steinhäusern in traditioneller Bauweise. Die gepflasterten, engen Gassen und die vielen  orthodoxen Kirchen zeugen von einer besseren Vergangenheit. Durch dichten Wald bergan beginnen wir die Wanderung vorbei an Kirchen und Kappellen bis wir auf über 2000m den Gipfel Mala Čuka (kleines Haus) erreichen. Wer noch weiter will, der kann noch auf den Golema Čuka (großes Haus) weiter steigen. Die Aussicht auf die umliegenden Gipfel des Gebirges und den Prespa See ist grandios - wieder ein schöner Brotzeitplatz. Nach dem Abstieg über den gleichen Weg fahren wir zu unserer Unterkunft und richten uns für einen Rundgang durch die Stadt Bitola her. Große Moscheen und die  Stara Čaršiya (alter Bazar) belegen das osmanische Erbe und gleich daneben Häuserfassaden in Neobarockem- und Renaissancestil aus dem 19. Jahrhundert zeugen von einer großen Vergangenheit. Bitola gilt hier als heimliche Hauptstadt. Auf der Promenade „Širok Sokak“ (breite Gasse) werden wir ein Plätzchen in einem der vielen netten Kneipen finden um den Tag gebührend abzuschließen.
ca. ↑900m   ↓900m

8. Tag: Transfer zum Flughafen und Rückreise

 

BachquerungTetovo_MarktHerbst_Makedonien

 

Albanische_LilieDrim_StrugaOhrid_Kirche

Albanische Lilie im Jablanica Gebirge - Städtchen Struga - Wahrzeichen Ohrids

 

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