Insgesamt ist das Gelände technisch nicht sehr schwierig. Zu kämpfen hat man jedoch auf der Nordwestseite mit dem Nebel, der hier bis Ende August vom Schwarzen Meer bis auf über 2800 m hinauf zieht. Zum Mittag hin löst sich meist die Nebelwand fast wie ein Kinovorhang auf und gibt den Blick auf die Umgebung frei. Diesem Nebel ist der sehr üppige Wald und die Teeplantagen in tieferen Lagen zu verdanken. Man zählt hier bis zu 2500 verschiedene Blumen und Bäume, 300 davon findet man nur in der Türkei, wovon wiederum 160 nur im Kackargebiet heimisch sind.
Die Südostseite des Massivs ist viel trockener, der feuchte Dunst erreicht diese Seite sehr selten. Das wird auch an den nicht ganz so üppigen Blumenwiesen auf dieser Seite deutlich. September und Oktober sind die besten Monate für einen ausgedehnten Wander- oder Trekkingurlaub in diesem sehr schönen, noch nicht von Liften und asphaltierten Zufahrtsstraßen durchkreuzten Gebirge. Die langgezogenen Täler sind von reißenden Bächen durchzogen, auf beiden Seiten des Gebirges finden sich zahlreiche Bergseen. Noch soll es hier Adler, Gemsen, Steinböcke, Wölfe und Bären geben. Im September kann man hoch im Gebirge den Geiern bei ihren Kunstflügen zusehen. Für Trekker beginnt die Saison ab Juli, wenn die Pässe schneefrei sind und die Almen schon bewirtschaftet werden. |