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Türkeireisen für Geniesser und Individualisten

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Die Bozburun Halbinsel



Südlich der quirligen Stadt Marmaris erstreckt sich die Halbinsel Bozburun. Dieses Fleckchen am südlichsten Zipfel der türkischen Ägäisküste gehört zu den ursprünglichsten und unberührtesten Gegenden der Südtürkei. Wer sich für seinen Urlaub Stille und Beschaulichkeit wünscht, dem sei die Bozburun Halbinsel empfohlen. Früher waren die Buchten und Orte der Halbinsel vor allem Ziel der Segler, doch seitdem die ehemals holprigen, engen Schotterstrassen zu asphaltierten Landstrassen ausgebaut wurden, kann man die verschlafenen Orte der Halbinsel auch mit dem Auto besuchen.

Die wenigen antiken Stätten, die man hier erforschen kann, scheinen unberührt und verwildert. Zu den Überresten der antiken Siedlung Thyssanos gehören Teile einer Stadtmauer, Spuren von Fundamenten und auf der Rückseite des Hügels Ruinen einer Mauer. Oberhalb des Ortes Bozburun auf dem Asar-Berg liegen die Ruinen der Siedlung Larymna. Der Anstieg dauert etwa eine halbe Stunde. Teile der Stadtmauer und Ruinen von Gräbern liegen verstreut in der Landschaft. Von der Anhöhe aus hat man einen schönen Ausblick auf Bozburun.

Der bekannteste Ort der Bozburun Halbinsel ist das gleichnamige Städtchen an der westlichen Küste. In dem ehemaligen Schwammtaucher- und Fischerort hat man sich auf die Bedürfnisse der Yachtler eingestellt. Um den überschaubaren Yachthafen herum gibt es einige Restaurants, Lebensmittelgeschäfte, Souvenirläden, eine Post, eine Wäscherei, eine Apotheke und einige wenige Unterkünfte. Jeden Dienstag findet im Ort der Basar statt.
 

Heute ist Bozburun auch als wichtiger Ort des Bootsbaus bekannt. Hier werden in mehreren kleinen Familienbetrieben die berühmten Gulets gebaut. Gulets sind die wuchtigen, behäbigen Holzschiffe, mit denen die Touristen auf Ausflüge oder die „Blaue Reise“ gefahren werden. Die Schiffs-Gerippe stehen mitten in der Landschaft und werden in der Winterzeit bearbeitet. Für die Saison im Sommer müssen die Boote einsatzbereit sein. Jedes Jahr im Herbst findet im Ort das „Bozburun International Gulet Festival“ statt.

Süd-Östlich von Bozburun liegt der Ort Sögüt, der vom Tourismus nahezu unbeleckt geblieben ist. Sögüt ist eine ländliche Ansiedlung, die sich weit verstreut über zwei Buchten erstreckt. Rund um die Anlegestelle direkt am Wasser gibt es einige Restaurants, die auf hungrige Segler warten.

In der südlichen Hälfte der Bozburun Halbinsel liegt das Örtchen Taslica. Das kleine Bergdorf kennt Touristen nur von der Durchreise. Gelegentlich erfrischen sich die vorbeikommenden Wanderer im örtlichen Teehaus mit einem kühlen Getränk oder einem Cay und sind dann eine willkommene Abwechslung im Alltag der Einheimischen.

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